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Wie jedes Jahr sollte man die ruhige Zeit im Winter dazu nutzen um sich einen Überblick über das vorhandene Material (Zarten, Rähmchen, Mittelwände, usw.) und dessen Zustand zu verschaffen.

Schneller als man denkt ist das Frühjahr da, und wer dann erst bestellt darf gut und gerne mal mit mehrwöchigen Lieferzeiten rechnen... und mit der Lieferung allein ist es dann oft noch nicht getan. Da müssen Rähmhen genagelt, Mittelwände eingelötet und Zargen verschraubt werden.

Wer die "stade Zeit" nutzt steht im Frühling besser da. Auf der Jahreshauptversammlung haben wir uns entschlossen die inzwischen doch in die Jahre gekommenen Beuten durch Neue zu ersetzen. Mehr dazu demnächst.

Der Imkervein Heining wünscht allen Mitgliedern und Besuchern der Homepage fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Heute war es dann soweit. Bei herrlichem Herbstwetter zogen unsere Bienen in Ihr neues Winterquartier um. In den frühen Morgenstunden ging es für unsere Immen von Rittsteig ab nach Aicha vorm Wald.

Da unser Lehrbienenstand leider kein optimaler Standord zur Überwinterung ist, wir unseren Bienen aber die bestmögliche Versorgung bieten wollen, entschieden wir dass ein passender Winterstandort nötig ist. Diesen haben wir dank unserem Schriftführer Ernst Schmid in Aicha gefunden. Durch die bessere Lage hoffen wir, dass unsere Bienen damit einen guten Start ins neue Jahr haben.

Dank zahlreicher helfender Hände ging der Transport der 28 Völker zwar relativ schnell und problemlos über die Bühne, die Bienen fanden den Umzug allerdings nicht ganz so lustig. Trotz einiger Stiche beim Aufbauen war es für uns trotzdem ein schöner und erfolgreicher Tag.

Wir wünschen unseren Bienen nun viel Glück und eine gute Überwinterung am neuen Standort.

Die Tage werden langsam kürzer und kälter, das Bienenjahr neigt sich seinem Ende... was ist jetzt noch zu tun am Stand?

Mit Hilfe der Windeln wird nochmal der natürliche Milbenfall überprüft. So kann man erkennen wie die Milbenbelastung im Volk ist und ob die Sommerbehandlung gewirkt hat.

Der Futtervorrat wird kontrolliert. Sollte noch nicht genügend Futter vorhanden sein, ist es jetzt höchste Eisenbahn. Auch wenn der Bedarf an Winterfutter an jedem Standort unterschiedlich ist, geht man von folgenden Durchschnittswerten aus:

  • Einzargige Völker:  15 kg
  • Zweizargige Völker: 18 - 22 kg

Grundsätzlich sollte aber gelten: lieber zu viel als zu wenig. Das überschüssige Futter kann im nächsten Jahr für die Ableger verwendet werden.

Und natürlich sollten genügend gesunde Bienen in den Winter gehen. Als Mindestmenge gelten 5000 Bienen, wobei natürlich mehr besser ist. Ist dies nicht der Fall, können jetzt noch Schwächlinge vereinigt werden.